Der ALGO-CREATOR© – Un-Sinn und Ur-Sinn


1. Oktober 2012 bis 31. Jänner 2013; Täglich 10 bis 18 Uhr
Raum D / Quartier für Digitale Kultur / quartier21

ALGO-CREATOR als FUN-ART
Wenn Sie Kunst als Fun konsumieren

Besuchen Sie die Seite images.google.com oder eine beliebige andere Ergebnisseite von Google Bilder und klicken Sie auf das Kamerasymbol im Suchfeld. Geben Sie die Bild-URL eines im Web gehosteten Bildes ein oder laden Sie ein Bild von Ihrem Computer hoch. Sie erhalten dann optisch ähnliche Bilder. Das Game wird umso amüsanter, je abstrakter die eingegebenen Bilder sind. Die Ähnlichkeitsbilder der hier gezeigten Grafik finden Sie unter http://goo.gl/OS0MK

Wenn Sie Kunst als evolutives Erkenntnisvehikel verstehen

Der obige Suchalgorithmus enthält eine nicht ungefährliche Kraft zur Aufspürung plagiativer Bilder im Internet. Wird er aber, wie hier als ALGO-CREATOR© benützt, kann man ihn als hilflosen und doch kreativen Künstler einsetzen. Das Verhältnis zwischen formal reduzierender Ähnlichkeit und gleichzeitiger Erhöhung semantischer Vielfalt öffnet schlagartige die Frage nach Kriterien für jegliche Bedeutung optischer und damit jeder sinnlichen Erscheinung. Führt die zunehmende semantisch inkompatible Vielfalt letztlich zu Un-Sinn oder durch evolutive Erweiterung der Erkenntnistheorie zu Ur-Sinn mit unendlichem In-Sinn? Muß der Clown den Propheten töten, oder verkleidet sich der Prophet als Clown? Oder sind die beiden letztlich semantisch kompatibel?

Näheres unter:
Ø     Gruppe Or-Om
Ø     Website: http://portal.or-om.org
Ø     Mail: or-om@chello.at
Ø     Quartier21 MQ Wien: http://goo.gl/YAOci
Ø     Grundtheorie: http://goo.gl/ub3Cc